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Feuilleton | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Tony Curtis (1925-2010)

Als großer Schauspieler wird Bernhard Schwartz, besser bekannt als Tony Curtis, wohl nicht in Erinnerung bleiben. Dazu war er auf ganz banale Weise einfach zu schön, aber bei der Wahl seiner Rollen scheute er kaum ein Risiko. Er spielte einen hartgesottenen Rassisten in "The Defiant Ones" (1958, Oscar-Nominierung), den schwulen Sklaven Antoninus in "Spartacus", den Frauenmörder in "The Boston Strangler". Und natürlich Joe/Josephine in Billy Wilders grandioser Roaring-Twenties-Klamotte "Some Like It Hot" (1959). Zuletzt versuchte sich Tony Curtis, gesundheitlich schwer angeschlagen, als bildender Künstler. Das Kaufhaus Harrods in London stellte 2008 einige seiner Gemälde aus.

Deutscher Buchpreis 2010

Dass sich die Schweizerin Melinda Nadj Abonji mit ihrem Roman "Tauben fliegen auf" gegen ihre Konkurrenten Jan Faktor, Thomas Lehr, Doron Rabinovici, Peter Wawerzinek, und Judith Zander durchsetzte, darf durchaus als Überraschung gelten. Das "vertiefte Bild eines


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