Was fährt denn da?

Aufgeweckte radeln im Flussbett

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Erstbefahrung: Christopher Wurmdobler

Der neue Straßenbelag strahlt muschelkalkhell und färbt den dunklen Reifengummi weiß. Rechts plätschert der Wienfluss, der momentan eher ein munteres Bächlein ist, oberhalb der Natursteinmauern rauscht wie von weit her der Pendlerverkehr; wenn er nicht ruht. Möwen zanken sich kreischend, oder sind es nur ein paar Saatkrähen? Egal, schon vorbei. Der neue Wienfluss-Radweg zwischen den U-Bahn-Stationen Hütteldorf und Hietzing, der vergangene Woche eröffnet wurde, macht nämlich den Radler ziemlich schnell. Da darf man im Vorbeibrausen schon einmal Krähen für Möwen halten.

Knapp acht Minuten dauerte die Testfahrt auf der neuen Strecke bei der Falter-Erstbefahrung - nicht schlecht für 3,5 Kilometer Stadtverkehr. Der Teilabschnitt im Flussbett ist dabei ja hoffentlich bloß der Anfang eines Wiental-Highways für Radler, der schon seit den 90er-Jahren immer wieder ins Gespräch gebracht wird, vor allem von den Wiener Grünen. Eine wirklich breite


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