Bergblick ohne Braunstich

Stadtleben | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Nun werden die Klettersteige mit rechtsextremen Namen umbenannt

Nachschau: Joseph Gepp

Vor drei Wochen berichtete der Falter über rechtsradikal klingende Bezeichnungen von Sportkletterrouten rund um Wien. Die Steige an der Hohen Wand oder im Rax-Schneeberg-Gebiet heißen beispielsweise "Kristalltag", "Ewiges Reich" oder "Besatzerfraß" - Namen, die sich oft auf verbotene deutsche Rechtsrocktexte beziehen.

Taufpate ist nicht etwa eine Behörde oder ein Bergsteigerklub, sondern traditionell der Erstbesteiger. In diesem Fall handelt es sich um den niederösterreichischen Kletterführerpublizisten Thomas Behm. Gegenüber dem Falter sprach dieser von einer "Hexenjagd" und distanzierte sich zugleich vom Nationalsozialismus.

Das Problem: Nicht allein er kennt seine Routennamen. Sie fließen in den allgemeinen Klettersprachgebrauch ein und finden sich auch in im regulären Buchhandel erhältlichen Reiseführern (siehe Falter 30/2010).

Jetzt aber hat die Geschichte eine erfreuliche Wendung genommen.

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