Wien, wo es isst

Äußere Favoritenstraße: nach Ungarn, nach Shanghai

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Auch wenn das stadtplanerisch wahrscheinlich anders gesehen wird, aber hier - grätzeltechnisch - wollen wir die Favoritenstraße in vier Bereiche gliedern: innerhalb des Gürtels, zwischen Südtiroler und Reumannplatz, vom Reumannplatz bis zum Verteilerkreis, und das, was dann noch kommt. Und der interessanteste ist irgendwie der dritte Teil, denn hier herrscht pralles Leben.

Rohes Wild, englischer Tabak

Wir gehen vom städtebaulich ruinierten Reumannplatz Richtung Süden und stoßen auf den großen (und kulinarisch beinahe ungenutzten) Antonsplatz, dessen Schnittpunkt mit der Favoritenstraße das Gumpoldskirchner Weinhaus Wostry ist. Oho: eine uralte und gut in Schuss befindliche Asta-Kühlanlage, mächtige Hirschgeweihe an der Wand, die eine gewisse Affinität erkennen lassen, und der Herr Wostry. Der erklärt, dass sein Onkel Jäger sei, ein fleißiger Jäger offenbar, denn laut ausgehängten Infozetteln gibt's auf Vorbestellung Damwild und Wildschwein


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