Warme Brote auf der Wieden

Stadtleben | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Ein Architekturstudent toastet die Panini genau so, wie's die Italiener tun

Lokalkritik: Florian Holzer

Leberkässemmel ist eh was Gutes. Wenn man sich aber vergegenwärtigt, wie viele Menschen sich täglich so ein Ding ins Gesicht stellen, dann wundert einen in diesem Land schon einiges nicht mehr so sehr. Und in den Augenblicken größter Niedergeschlagenheit denkt man dann an andere Städte mit anderen Mittagsgepflogenheiten.

Xaver Kollegger war in anderen Städten. In Rom etwa oder in Zürich, arbeitete dort als Architekt und aß dort klarerweise auch zu Mittag. In Zürich quasi täglich in einer Paninothek, was die Überlegung bei ihm wachrief, ob man so etwas in seiner Heimatstadt Wien nicht auch machen könnte. Da er im vierten Bezirk aufwuchs, augenblicklich hier fertigstudiert und auch hauptsächlich hier unterwegs ist, checkte er einmal die Gegebenheiten. Und fand ein leerstehendes Lokal in idealer Größe gleich neben dem Schikaneder, das - wie sich herausstellte - auch zum Schikaneder


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