Hidden Quiche-chen

Stadtleben | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Die Kunsthistorikerin und Mittagslokalbetreiberin Julia Kutas surft auf der Quichewelle

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Die Quiche ist ein Chamäleon, und Kosmopolitin ist die ursprünglich aus Lothringen stammende, recht deftige Urform, die "Lorraine" auch. Gehörte sie in den späten 80er-Jahren in unseren Breitengraden zum guten Ton ambitionierten Hobbykochens und war als der Bistroklassiker schlechthin sowieso Inbegriff von lässigem Savoire-vivre, ist sie heute in den angesagtesten Cafés und Lokalen in New York und London anzutreffen. In Paris sowieso. Auch bei uns tritt sie gerade wieder ihren Siegeszug an, sogar von einer neue "Quichewelle" ist die Rede.

Voll auf dieser Welle befindet sich die Hidden Kitchen der 27-jährigen Kunsthistorikerin Julia Kutas. Ein cooles kleines Mittagslokal im ersten Bezirk, das sich der gehobenen und gesunden Schnellverpflegung à la Roses Bakery im Londoner Dover Street Market verschrieben hat. Es gibt eine große Auswahl selbstgemachter bunter Salate,


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