Vernissagen

Bühne frei für ein Drama ohne Handlung

Lexikon | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Heimo Zobernig, ohne Titel, 1998

Alle zwei Jahre wird der mit 50.000 Euro dotierte Friedrich-Kiesler-Preis an einen Künstler oder an einen Architekten vergeben. Die letzte Jury, die sich aus Francesca Habsburg, Tony Fretton, Moritz Küng, Frédéric Migayrou und Nasrine Seraji zusammensetzte, erkor den Künstler Heimo Zobernig zum Preisträger 2010. Im Rahmen der Auszeichnung findet eine Ausstellung in der Kiesler Stiftung statt. Unter dem Titel "Dramadisplay" wird der 1958 geborene Künstler eine Auswahl von älteren Arbeiten zeigen, die sich in Beziehung zu dem Architekten/Künstler/Designer Friedrich Kiesler sehen lässt. Wie schon der Titel nahelegt, kreist Zobernigs Kunst stark um Formen der Präsentation und der Inszenierung, in der Ausstellungspraxis ebenso wie im Grafikdesign. NS

Kiesler Stiftung, Mo 19.00; bis 12.11.


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