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Falter & Meinung | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Hätte die Wahl am Buffet stattgefunden, die Grünen hätten die Absolute erreichen müssen. Während die restlichen Parteien ihren Funktionären irgendetwas zwischen Würstel, Schweinsbraten und Nüssen kredenzten, konnten die Grünen ihre Trauer wahlweise mit Thai-Hühnercurry, veganem Kichererbsencurry, Kartoffel-Kürbis-Gulasch, Linsensuppe und Würsteln hinunterschlucken.

Stefan Apfl, Ingrid Brodnig, Nina Horaczek, Florian Klenk, Julia Ortner und Barbara Tóth kamen erst gar nicht zum Essen, sondern hirschten am Sonntagabend von Parteizelt zu Parteizelt, um herauszufinden, wie (un)realistisch eine rot-grüne Koalition in Wien ist und wer für die erstarkte FPÖ in den Wiener Gemeinderat einziehen wird.

Das Feuilleton verspricht diese Woche hingegen absolute Politikfreiheit. Carsten Fastner interviewte den neuen Generalmusikdirektor der Staatsoper, Franz Welser-Möst, Wolfgang Kralicek sah sich 100 Jahre Wiener Kammerspiele an, und Sigrid Löffler widmet sich dem diesjährigen Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa.

Auch das Stadtleben hat einen Nobelpreisträger. Weil dieses Jahr der Medizinnobelpreis an den Erfinder der In-vitro-Befruchtung vergeben wurde, sah sich Sibylle Hamann das Geschäft mit der guten Hoffnung an, und Julia Prummer traf Österreichs erstes Retortenbaby. Red


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