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Politik | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

7,16 Prozent verlor Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP) im ersten Bezirk. Mit 36,16 Prozent bleibt sie aber weiterhin Bezirksvorsteherin

402 Stimmen und damit zwei Mandate im Bezirksparlament Innere Stadt schaffte der Rechtsanwalt Karl Newole mit seiner Liste "WIR" beim ersten Antreten bei einer Wien-Wahl.

29,35 Prozent der Wähler wählten im Bezirk Wieden Rot. Die bisherige Bezirksvorsteherin Susanne Reichard wurde abgewählt, neuer Bezirkschef im Vierten ist Leopold Plasch.

228

Stimmen erreichte die Liste "Echt grün" in Mariahilf. Sie hatte sich im Wahlkampf von den Grünen abgespaltet. Vor der Spaltung galt Mariahilf als Hoffnungsbezirk für die Grünen, jetzt verloren sie dort 4,26 Prozent.

43,71 Prozent und damit ein Plus von 0,45 schaffte der grüne Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger in Neubau auf Bezirksebene. Den höchsten Zugewinn für die Grünen auf Bezirksebene gab es mit 1,47 Prozent in Währing.

1,81 Prozent im Bezirk Döbling war der höchste Zugewinn des BZÖ bei dieser Wahl. Wien-weit kamen die Orangen auf 1,35 Prozent.

2,51 Prozent lautete das beste Ergebnis für die KPÖ auf Bezirksebene. Der kommunistischste Bezirk in Wien ist diesmal die Leopoldstadt.

3533 Stimmen Vorsprung hat die SPÖ in Simmering noch auf die FPÖ. Die Freiheitlichen gewannen in diesem Arbeiterbezirk 18,34 Prozent dazu und landeten bei 37,16 Prozent.

27,05 Prozent erreichte die ÖVP in der Josefstadt. Die Grünen kamen auf 23,21 Prozent, die grüne Abspaltung "Echt grün" um den bisherigen Bezirksvorsteher Herbert Rahdjian auf 11,68 Prozent. Der Bezirksvorsteher wandert von den Grünen zur ÖVP.

10,79 Prozent ist das größte Minus bei dieser Wahl. Erreicht wurde es von der ÖVP auf Gemeindeebene im ersten Bezirk.


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