Eine Bude namens Rathaus

Politik | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Die FPÖ gewinnt 15 Mandate. Die Freiheitlichen schicken einschlägiges Personal in den Landtag

Bericht: Nina Horaczek

Das nennt man Synergien nutzen: Weil im FPÖ-Klub im Rathaus ohnehin fast jeder Abgeordnete Burschenschafter ist, kommt jetzt deren Vorsitzender in den Klub, Udo Guggenbichler (Burschenschaft Albia), Chef des Österreichischen Pennäler Rings, des Dachverbands der pennalen Burschenschaften, wird Gemeinderatsmitglied der FPÖ in Wien. Der Währinger FPÖ-Mandatar organisiert den jährlichen Burschenschafterball in der Hofburg.

Sein Klubchef wird Johann Gudenus (Vandalia). Der rechte Hardliner und Vertraute von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wacht künftig über 28 freiheitliche Mandatare und kriegt damit den wichtigsten Job, den die FPÖ momentan zu vergeben hat. Ihm zur Seite steht Dominik Nepp, Chef des Ring Freiheitlicher Jugend und Kämpfer gegen "Einwandererfetischisten aus der linken Schickimicki-Ecke".

Die FPÖ hat bei der Wien-Wahl 27 Prozent erreicht. Das ergibt


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