Geld für die "Gesprächsbasis"

Politik | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Horst Pöchhacker, Aufsichtsratschef der ÖBB, steht im Verdacht der Untreue. Die Justiz ermittelt

Bericht: Florian Klenk

Horst Pöchhacker, Ex-Chef der Baufirma Porr, ist Aufsichtsratspräsident der ÖBB und ein geschätzter Verbindungsmann zur SPÖ. Kritik schätzt er nicht so gerne. Als ÖVP-Politiker die ÖBB anschossen, bat er den Anwalt Hannes Jarolim, zugleich Justizsprecher der SPÖ, um eine rechtliche Expertise, ob und wie man schwarze ÖBB-Kritiker belangen könne.

Nun wird wohl noch mehr Protest gegen den obersten Bahnkontrollor einsetzen. Kürzlich haben Korruptionsermittler die ÖBB-Zentrale durchwühlt, weil sie Hinweisen auf Schmiergeldzahlungen an ungarische Bahnmanager nachgehen. Ob Pöchhacker hier selbst als Beschuldigter einvernommen wird, ist laut Staatsanwaltschaft noch offen.

Es wäre nicht das erste Mal. Denn da gibt es noch eine zweite, bislang unbekannte Justizfront gegen Pöchhacker. Ermittlungsakten in der Causa rund um die Grasser-Freunde Walter Meischberger und


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