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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Unglaublich. In Kalifornien fahren selbststeuernde Autos durch die Gegend. Google testet führerlose Fahrzeuge, die von einer künstlichen Intelligenz navigiert werden. Der Mensch sitzt zwar noch hinter dem Lenker und kann eingreifen, im Normalfall ist aber nur der Autopilot aktiv. Das berichtet die New York Times. Die Technik befindet sich in der Entwicklungsphase, nichtsdestotrotz fahren die Roboterautos bereits herum. Das wirft viele Fragen auf: Sind Computer die besseren Autofahrer? Würden unsere Straßen dadurch sicherer? Was passiert nach einem Unfall, ist der Besitzer des Pkws oder der Softwarehersteller schuld? Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hätte das? Enden dann die Streitigkeiten zwischen Fahrer und Beifahrer? Letzteres bezweifle ich. Wahrscheinlich werden wir künftig nicht mehr über unsere eigenen Fehler am Fahrersitz zanken, sondern über die Wahl der Software oder wie schlecht der Roboter einparkt. Puh, wenigstens schimpft dann niemand mehr über meine Einparkkünste.


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