Technik

Der Jogger von heute ist natürlich total vernetzt

Dinge, die uns brauchen

Medien | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Prüfbericht: Thomas Vasek

Sport ist gesund. Das muss gerade an dieser Stelle einmal gesagt sein. Würden die Menschen mehr Sport betreiben, gäbe es z.B. weniger fettleibige Kinder, die nur noch auf ihren Elektronikgadgets herumdaddeln. Insofern begrüße ich jede Initiative, sportliche Betätigung und Herumdaddeln miteinander zu verbinden. Für den halbprofessionellen Läufer gibt es schon seit längerem GPS-ausgerüstete Uhren, die neben dem Puls auch Laufgeschwindigkeit und Distanz messen. Allerdings kosten diese Produkte an die 300 Euro. Als billige Alternativen gibt es neuerdings entsprechende "Apps" für Smartphones, etwa "Runtastic" ( www.runtastic.com) oder "Runkeeper" ( www.runkeeper.com). Damit kann man Zeit, Distanz und Geschwindigkeit messen, Trainingsziele kontrollieren oder die Laufstrecke auf der Karte verfolgen. Der Jogger von heute ist natürlich auch total vernetzt. Aktuelle Leistungswerte lassen sich mit den Werten von anderen vergleichen, man kann sie bei Facebook oder Twitter posten - oder automatisch als E-Mail an alle Sportsfreunde verschicken. Das Smartphone wird mit einem speziellen Armband (z.B. Dual-Fit-Band, 15 Euro) an Unter-oder Oberarm befestigt. Auf diese Weise kann man während des Laufens auch sehr elegant telefonieren, zugleich lassen sich im Armband die Hausschlüssel verstauen. Angeblich erzielt man damit auch einen zusätzlichen, allerdings einseitigen Trainingseffekt - in der Laufszene neuerdings als "iPhone-Arm" bekannt.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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