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Feuilleton | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Jochen Jung erklärt, was der Deutsche Buchpreis für seinen Verlag bedeutet

Interview: Klaus Nüchtern

Bislang war der mit 25.000 Euro dotierte Deutsche Buchpreis fest in der Hand der renommierten deutschen Literaturverlage: zweimal Suhrkamp und je einmal Hanser, S. Fischer und Kiepenheuer & Witsch konnten den/die Sieger/-in stellen. Heuer ist alles anders: Mit dem Sieg der Schweizerin Melinda Nadj Abonji, einer serbischen Seconda aus der ungarischsprachigen Vojvodina, gewann nämlich auch Österreich, denn Abonjis Roman "Tauben fliegen auf" ist beim Salzburger Verlag Jung und Jung erschienen.

Der aus Frankfurt gebürtige Co-Eigentümer und Verlagschef Jochen Jung hat also guten Grund, bester Laune zu sein, liebt die Buchmesse aber ganz generell: "Ich finde diese nervöse Stimmung, die Hektik, das ununterbrochene Reden, Zu-wenig-Schlafen und Zu-viel-Trinken wunderbar. Mit 20.000 Menschen auf dem Areal zu sein, die alle Bücher lieben, ist großartig."

Falter: Gratulation zum Deutschen Buchpreis!


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