Nüchtern betrachtet

Erst Rot, dann Grün, dann Blau, dann Panik

Feuilleton | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Als Topographically Challenged Person (TCP) brauche ich mir keine Sorge darum zu machen, dass auf die drei Eiskugeln Schaden, die das Stanitzel meines genetisch bedingten Minderleistertums aufweichen, nicht auch noch die Kirsche des Spottes gesetzt würde - üblicherweise von Typen, die politische Kommentare für die Presse schreiben; Typen also, die mit ihren GPS-armierten S-Klasse-Autos durch Naturschutzgebiete brettern, Biber und Rentner kaputtfahren und unsereins "Orientierungsetatisten" schimpfen. Für so jemanden haben die Selbstermächtigungsapologeten individualethisch abgesicherten Generalkrätzntums nur Verachtung übrig. Sie verhöhnen meine Orientierungsnotdurft und verlachen die Auffassung, es sei Sache des Staates, der öffentlichen Hand, des Gemeinwesens, mir Orientierung bereitzustellen - und das noch dazu kostenlos (will besagen: um meine und anderer Bürger Steuergelder). Dabei


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