Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

... dass die "Grüne Welle" von langer Hand geplant wurde. Die Rede ist von den Verkehrsampeln - 200 davon im Hauptnetz wurden jetzt technisch auf den neuesten Stand gebracht. Ein Verkehrsrechner in der Roßauer Kaserne überwacht die einzelnen Ampelsteuergeräte, kann auch für Fernschaltungen genutzt werden und ermöglicht seit einiger Zeit die Koordinierung der sogenannten "Grünen Welle"

? dass die Maroni Kontrolle brauchen. Genau: Die Maronisaison hat die Eissalonsaison abgelöst - man riecht's am Kohlegeruch auf den Straßen. Heuer dürfen 199 (!) Maronistände auf den Wiener Straßen aufgestellt werden, die Lebensmitteluntersuchungsanstalt überprüft wieder die Früchte, die meist aus Italien und der Türkei kommen. Findet man bei einem Stand schlechte Maroni, wird auch die restliche Ware aus dem Verkehr gezogen.

? dass das Laub in Säcke kommt. Um öffentliche Biotonnen zu entlasten, können Gartenbesitzer bei der MA48 100-Liter-Säcke à ? 1,- erstehen, in denen sie das Herbstlaub zum Kompostieren bringen können. Aber: nicht alles Laub wegbringen! In Laubhaufen überwintern Igel und andere Nützlinge. Wie lieb!

... dass das Laub aber auch bleiben soll. In Wiener Parks zum Beispiel aus obengenannten Gründen. Stadtgärtnerinnen und -gärtner arbeiten dort das Laub derzeit unter Büsche. Von wegen Faulheit! Hier wird gar nichts unter den "Teppich" gekehrt!

... dass die Dreieckständer wegmüssen. Und zwar laut Gesetz am zweiten Tag nach dem jeweiligen Wahltag (also seit dem 12. Oktober). Schauen wir doch einmal, wer diesmal am längsten braucht, um die "Danksagungen" zu entfernen.


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