Was fährt denn da?

Ab in den gepflegten Winterschlaf

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Bericht: Lisa Kiss

Echte Motorradhelden denken nicht im Traum daran, ihr Stahlross in den Winterschlaf zu schicken. Es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, nur die falsche Ausrüstung. Griffheizung und Lenkerstulpen verhindern Eisfinger, ein Hotcover - eine Art Decke - wärmt die Beine, Winterreifen geben den passenden Grip, und mit entsprechender Kleidung wird's auch nicht zu frostig. Eine Faltgarage schützt das Gefährt zwar vor Schnee und Regen, aber leider nicht vor den Schneemassen, die Schneeräumgeräte auf die Seite schaufeln.

Die Mehrheit der Motorradfahrerinnen und -fahrer findet eine Fahrt bei Minustemperaturen über schneebedeckte Straßen jedenfalls nicht so prickelnd. Sie suchen lieber rechtzeitig ein geeignetes Winterquartier für ihr Zweirad und sparen sich gleich noch ein paar Euro bei der Versicherungsprämie und Steuer.

Damit im Frühjahr kein Frust entsteht, weil das Motorrad nicht in die Gänge kommt, muss es für die drei- bis viermonatige Ruhepause gut vorbereitet


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