Wien, wo es isst

Der Hernalser-Jörger-Zwickel: Essen gegen den Verfall

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Hier war ja immer schon Stadt. Also mehr oder weniger, mehr zumindest als "außerhalb" des Elterleinplatzes, weil dort waren die Weingärten. Derzeit wirkt der Streifen zwischen Hernalser Hauptstraße und Jörgerstraße ja eher ziemlich trostlos, Call- und Sexshops prägen die Szenerie, wobei das eh noch okay ist, denn die meisten Geschäftslokale stehen hier leer.

Vom Regal auf den Tisch

Am Gürtel herrscht natürlich reges kulinarisches Leben: das Meterbierparadies Centimeter VII, gleich gegenüber ein Klon namens Hinterholz, Wiens erster McDrive und das eher schwer einzuschätzende, nicht gerade dezent gestylte Moody. Aber: Im Gebäude der U6-Station Alser Straße ist seit einem Monat die jüngste Filiale der Okay-Handelskette (immerhin die Nachfolgefirma von Konsum), recht frisch gestylt und angesichts der liberalen Öffnungszeiten mit allerhand Praktischem ausgestattet, was man so braucht: Wojnar-Sandwiches, ein in Deutschland gerösteter Eigenmarkenkaffee,


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