La Pologne: douze points!

Stadtleben | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Ein Ex-Szenebeisl wurde zu einem neuen Szenebeisl mit polnischem Nebeneffekt

Lokalkritik: Florian Holzer

Vor 17 Jahren, da war alles noch ganz anders, da gab's in der Leopoldstadt so ziemlich gar nichts, nicht einmal das Gerücht, dass es hier vielleicht bald einmal was geben werde. Weshalb Helmut Hochwallner da fast ein bisschen aus Trotz aus einer Elektrowarenhandlung und einem Miedergeschäft (in dem auch Jazz-Gitti arbeiten hatte lassen) ein Szenebeisl bastelte, wie es damals, Anfang der 90er, halt sein musste: leichter Flohmarktappeal dank alternativ eingesetztem Antikholz (aus einem massiven Bett im altdeutschen Stil wurde die Bar gezimmert), babylonische Mobiliarverwirrung, Veranstaltungskeller, Plakattapeten, Indoor-Baum, Biervielfalt und überbackene Großschwarzbrote.

Im Februar 2010 wurde das Tachles vom Gastronomen Marcin Górski und Daniel Landau, einem multitaskenden Kulturmenschen, AHS-Lehrer, Dirigent und Direktionsmitglied des Prayner-Konservatoriums, übernommen. Und wenn


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