Kuh mit Horn ist angesagt

Stadtleben | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Ein Biolandwirt im Waldviertel lässt seinen Kühen die Hörner - gut auch für die Milch

Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc

Glaubenskrieg um das Horn" titelte kürzlich die Süddeutsche Zeitung. "90 Prozent der einheimischen Kühe werden enthornt", hieß es dort. "Biobauern und Tierschützer kämpfen gegen die Amputationen". Das war der richtige Zeitpunkt, um Josef Hirsch, einem niederösterreichischen Demeter-Landwirt und seinen behornten Kühen einen Besuch abzustatten. Seit 1608 bewirtschaftet die Familie Hirsch einen tierfreundlichen Bauernhof am Fuße des Jauerlings. Die Fahrt durch die Wachau, der Donau entlang bis Melk und dann bergauf ins südliche Waldviertel, ist auch im Herbstnebel reizvoll. 15 behornte Kühe und ein Jungstier aus eigener Zucht leben heute mit anderen, kleineren Tieren auf dem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Hof.

Josef Hirsch weiß um den Zusammenhang von Kuhhörnern und der Qualität der Milch. "Nur eine behornte Kuh gibt geschmackvolle und auch für Allergiker


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