Das herbst-Tagebuch

Streichquartette können schmerzen, Oboen werden unterschätzt

Was ein Festivalbesucher in Graz so alles erleben kann (3)

Steiermark | aus FALTER 41/10 vom 13.10.2010

Donnerstag, 7. Oktober Liebes Tagebuch! Dritte herbst-Woche: Musikprotokoll. Es war eh ganz o.k., obwohl das Programm wohl schon einmal dichter war. Nach Mariano Pensottis "Enzyklopädie des ungelebten Lebens" im Schauspielhaus, das man, weil die schönen Texte da echt verstadttheatert wurden, auch weniger gnädig als der Kollege kritisieren könnte (s. unten), ging das Protokoll in der Generalmusikdirektion los. Klingt nach einem Abend für Buchhalter, entwickelte sich aber total locker.

Nach mehr als drei Jahren Bühnenabstinenz konzertierten die Wien-basierten Radian wieder einmal in Österreich und spielten sich im vielleicht elegantesten Club der Stadt durch das neue Album "Chimeric", das, anders als "Juxtaposition", zwar nicht von Tortoise-Postrocker John McEntire produziert wurde, aber trotzdem zwischendurch nicht schlecht rockt. Das heißt, wenn der an sich supere Schlagwerker Martin Brandlmayr nicht zu stark den Neuen Musiker raushängen lässt. Aber in "Git Cut Noise" zum Beispiel,


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