Neu im Kino

Bubenleben in Berlin: "Die Liebe und Viktor"

Lexikon | aus FALTER 42/10 vom 20.10.2010

Viktor und Otto sind Freunde. Vor allem sind die beiden aber echte Vollidioten, die wie einst Don Quichotte und Sancho Pansa in den Kampf gegen die Windmühle namens Liebe ziehen. Schauplatz der von Patrick Banush geschriebenen, inszenierten und für 10.000 Euro produzierten No-Budget-Komödie "Die Liebe und Viktor" ist Berlin, Prenzlauer Berg und Mitte. Ebendort, in den letzten, noch unabhängigen Kinos der Stadt, soll der Film über 30 Wochen gelaufen sein. In seinen besten Momenten erinnert diese Buben-Quichotterie an Films privés wie "Langsamer Sommer" von John Cook, wir sagen bloß: Karin, die Videothekarin! Das hat was, Wortwitz und Leichtigkeit, wie man sie in den bleiernen Filmlustspielen dieser Tage nur selten findet. MO

Im Top-Kino, Mo 20.00


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