Menschen hinter Inseraten

"Tanzen ist mein Leben"

Lexikon | Stefan Kluger | aus FALTER 42/10 vom 20.10.2010

Wien darf nicht Chicago werden. Aber St. Andrä gefällt Frau Parzer noch besser

Budapest, Zagreb, Istanbul und demnächst Israel. Sabine Parzer kommt herum in der Welt. Bereits im zarten Alter von 18 Jahren ging sie nach Chicago, um als Tänzerin und Choreografin zu arbeiten. "Ich habe dort Modern Dance studiert", erzählt sie von ihren turbulenten jungen Jahren - und von den brotlosen. Denn sie verdiente praktisch nichts als Künstlerin, musste sich mit Gelegenheitsjobs in der Gastronomie über die Runden bringen.

Da sie mittlerweile zwei Kinder hat, ist es für Frau Parzer nicht immer einfach, so international zu arbeiten. "Zum Glück unterstützen mich Freunde und Familie bei meiner Tätigkeit." Die gebürtige Floridsdorferin lebt seit fünf Jahren in der "kreativen Gemeinde" St. Andrä-Wördern ein geruhsames Landleben, teilt sich dort mit Kollegen eine zur Praxis umfunktionierte ehemalige Tischlerwerkstatt. Dort lehrt sie Tanz- und Bewegungspädagogik.

Identitätsfindung war lange Zeit


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