"Margerier dir den Film ein!"

Feuilleton | aus FALTER 42/10 vom 20.10.2010

Viennale-Direktor Hans Hurch erklärt, wie es in Wien politisch weitergehen soll und welchen Film sich gestresste Eltern ansehen müssen

Interview: Klaus Nüchtern, Michael Omasta

Hans Hurch, Jahrgang 1952, ist kein Mann, der aus seinem Herzen eine Mördergrube macht. Das hat ihn in seiner Funktion als Viennale-Direktor, die er mittlerweile seit 14 Jahren bekleidet, auch immer wieder herbe Kritik eingetragen - etwa wenn er mit seiner Meinung zum österreichischen Filmschaffen nicht hinterm Berg gehalten hat (siehe etwa Falter 41/2006: "Das ist Rotzbubenkino"). Berüchtigt sind auch seine Reden zur Eröffnung des Filmfestivals, die er, ein an sich zum Humor und Witz begabter Mensch, mit politischem Pathos anzureichern pflegt. Dass das Interview im Café Nil mit dem Ergebnis der Wiener Gemeinderatswahlen beginnen würde, war also klar.

Falter: Wir wollten Ihnen vorschlagen, dass Sie Ihre gefürchtete Bußpredigt gleich jetzt halten und sich dafür bei der Eröffnung der Viennale kurz fassen.


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