Lauter ungeschliffene Diamanten

Stadtleben | aus FALTER 42/10 vom 20.10.2010

Zwei Wiener dokumentieren in Privatinitiative die Geschichte der österreichischen Punkkultur

Doppelporträt: Gerhard Stöger

Punks sind verhaltensauffällige junge Menschen mit bunten Stachelhaaren, die staatsfeindliche Slogans auf ihre Lederjacken kritzeln, Klamotten aus dem Müllcontainer tragen, räudige Hunde halten, Kleingeld schnorrend auf Einkaufsstraßen herumhängen und hauptberuflich dagegen sind.

Was ein Punk ist, scheint seit Jahrzehnten klar - zumindest jenen, die diese Kultur nur als ein Stück urbane Folklore kennen. Bei genauerer Betrachtung differenziert sich das Bild. Punk hat dann plötzlich viele Gesichter, viele Erscheinungsformen und auch viele Geschichten.

Alexander Magrutsch und Martin Biro sind zwei Beispiele dafür. Unterschiedlicher könnten die beiden Wiener Punkaktivisten kaum sein - obwohl beide in langwieriger Arbeit neue Schallplattensampler zusammengestellt haben, die der frühen österreichischen Punkkultur nachspüren (siehe Marginalspalte).

Magrutsch erscheint

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