Nnimmo Bassey: Der nigerianische Ökoaktivist setzt auf die Kraft der Gedichts

Steiermark | aus FALTER 42/10 vom 20.10.2010

Porträt: Herwig G. Höller

In Graz ist er im Moment eine Art prominenter Dauergast: Im Juni eröffnete Nnimmo Bassey den Klimakongress im Forum Stadtpark, dieser Tage ist er einer der internationalen Teilnehmer beim Diskursprogramm von Elevate. Und erst kürzlich wurde bekannt, dass er im Dezember im schwedischen Parlament mit dem prestigeträchtigen "Right Livelihood Award" ausgezeichnet wird. "Weil er die ökologischen und menschlichen Kosten der Ölförderung aufzeigt und mit seinem Einsatz Umweltbewegungen in Nigeria und der ganzen Welt stärkt", hieß es in der Begründung der Jury.

Bassey zählt zu den bekanntesten Stimmen der Ökologiebewegung in Afrika. Seit den Achtzigerjahren kämpft er in seiner Heimat für Menschenrechte und gegen Umweltverschmutzung, insbesondere im Nigerdelta: Dort wird in großem Stil Rohöl gefördert, was zu einer drastischen ökologischen Stuation führte. Gleichzeitig ist die nigerianische Volkswirtschaft in einem großen Ausmaß vom Rohstoff abhängig,


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