Bist du bereit?

Extra | aus FALTER 42/10 vom 20.10.2010

Auf diese Standardfragen im Bewerbungsgespräch sollte man die richtige Antwort parat haben. Die guten Antworten haben wir (meistens) der einschlägigen Fachliteratur entnommen, die schlechten ...

Erzählen Sie uns etwas über sich.

Gut: Zwei einstudierte Minuten über die berufliche Laufbahn.

Schlecht: Es war einmal ...

Warum bewerben Sie sich für diese Position?

Gut: Ich fühle mich von den Aufgaben und Zielen angesprochen, weil ...

Schlecht: Weil ich vermutlich bald gekündigt werde.

Warum sind Sie der richtige

Kandidat für uns?

Gut: Weil ich genau in Ihr Anforderungsprofil passe und sogar noch ein gewisses Extra mitbringe.

Schlecht: Sehen sie mich nur an! Wer könnte da widerstehen?

Was sind Ihre Stärken und Schwächen?

Gut: Dass ich auch bei schlechtester Bezahlung immer noch hochmotiviert arbeiten kann.

Schlecht: Meine größte Schwäche ist es, meine Stärken zu unterschätzen.

Worauf sind Sie stolz?

Gut: Mich auf diese Stelle beworben zu haben. Auf den Mut, mit wenig Geld acht Wochen durch Indien gereist zu sein.

Schlecht: Auf meine Fertilität. Apropos: Wie sieht's bei Ihnen mit der Karenz aus?

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Gut: In einer verantwortungsvollen Position in Ihrem Unternehmen.

Schlecht: Im Spiegel.

Warum haben Sie diesen Beruf gewählt?

Gut: Weil hier meine Produktivität am besten zur Geltung kommt.

Schlecht: Weil man hier mit wenig Aufwand viel verdienen kann.

Wo liegen Ihre Arbeitsschwerpunkte?

Gut: Also da könnte ich Ihnen drei nennen: 1., 2., 3. ...

Schlecht: Arbeit gehört nicht zu meinen Schwerpunkten.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Gut: Ich halte mich körperlich und geistig fit für den Job.

Schlecht: Darüber bin ich nicht befugt zu sprechen.

Welche Fragen haben Sie an uns?

Gut: Welche Karrierechancen gibt es in Ihrem Unternehmen?

Schlecht: Wo ist die Toilette?


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