94 Werke, 45 Komponisten, 30 Konzerte

Lexikon | Carsten Fastner | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

Das große Festival Wien Modern macht den November wieder zum Monat der Neuen Musik

Na bitte, jetzt haben wir sie amtlich, die offizielle Wertschätzung des zeitgenössischen Musikschaffens: Mit Heinz Fischer wird am 29. Oktober erstmals ein UHBP persönlich das Festival Wien Modern eröffnen, immerhin die größte österreichische Veranstaltungsreihe für Musik der Gegenwart. Rund dreißig Konzerte mit 94 Werken von 45 Komponisten, dazu Gesprächsrunden, ein Symposion und eine Ausstellung finden bis zum 20. November an 14 verschiedenen Orten in Wien statt.

Zum musikalischen Auftakt nach dem Staatsakt präsentiert das RSO Wien unter Peter Eötvös dann auch gleich neue Stücke von zwei der sechs Schwerpunktkomponisten dieses Jahres: Sowohl der Tiroler Wiener Johannes Maria Staud (geb. 1974) als auch der deutsche Franzose Mark Andre (geb. 1964) zählen international zu den erfolgreichsten Komponisten ihrer Generation. Von Staud steht u.a. die Uraufführung eines Konzerts für Streichquartett


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