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Reduktion auf die Essenz: Preis für Andrea Winkler

Lexikon | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

Unter den jüngeren österreichischen Schriftstellern zählt Andrea Winkler zu denjenigen, die früh ihren eigenen Rhythmus und Ton gefunden haben. Gerade durch ihre hohe Sprachsensibilität fiel die 1972 im oberösterreichischen Freistadt geborene Winkler gleich mit ihrem Debüt "Arme Närrchen" (2006) auf. Es folgten die Prosabände "Hanna und ich" (2008) und "Drei, vier Töne, nicht mehr". Mit letzterem Buch wechselte sie vom Literaturverlag Droschl zum Zsolnay Verlag. Diese Woche nimmt Andrea Winkler bei einer Lesung den Reinhard-Priessnitz-Preis 2010 entgegen. "Indem sie Sprache und radikale Subjektivität inszeniert, reduziert sie Literatur auf ihr Wesentliches, auf ihre Essenz", so die Juroren Gustav Ernst und Robert Schindel. Laudatio: Manfred Müller. SF

Literaturhaus Wien, Di 19.00


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