Buch der Stunde

Wir unterrichteten Asanas wie Jazzdance

Lexikon | Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

Yoga kommt aus Indien und hat etwas mit Erleuchtung zu tun. Das weiß jeder. Aber das moderne, das stylische Yoga, das den Hedonismus unterstützt, statt die Askese zu fördern, ist über den Atlantik nach Westeuropa geschwappt. Und hat hier das schon länger in Künstler- und Aussteigerkreisen praktizierte Yoga - angepasst an die Erfordernisse des gestressten Zeitgenossen - mit seiner Euphorie angesteckt und zu einem Massenphänomen gemacht.

In Deutschland, berichtete der Spiegel, gibt es mittlerweile mehr als vier Millionen Yogaübende. Grund genug für den renommierten Berlin Verlag, auf breiteres Interesse für Berichte aus dem Inneren der Szene zu spekulieren. Schilderte die Schweizer Autorin Milena Moser, die 2005 mit "Schlampen-Yoga" einen Erfolg landete und in San Francisco in ihr erstes Yogastudio stolperte, ihren Kampf und Friedenschluss mit der uralten Technik aus der Schülerperspektive, so hat die deutsche Journalistin und Autorin Kristin Rübesamen ernst gemacht mit einer Leidenschaft,


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