Hörsaalbesetzung? Nein, danke!

Politik | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

Zwei neue Studien zeigen: Viele Studierende haben andere Anliegen als die Audimaxisten

Reality Check: Ingrid Brodnig

Sie sitzen von der Früh bis in die Nacht in überfüllten Hörsälen, ihr Studium ist furchtbar verschult, obwohl sie so gerne frei und selbstbestimmt lernen würden. Und ihr größtes Anliegen ist nicht die Berufsausbildung, sondern die Fähigkeit zum kritischen Denken. Dieses Bild entsteht von den Studierenden, zumindest wenn man die Forderungen und Transparente der Audimaxisten liest. Darauf Slogans wie "wenn ich groß bin, werde ich Humankapital" oder "reiche Eltern für alle". Doch spiegeln diese Sprüche die echten Sorgen der Studierenden wider?

Zwei neue Studien geben Einblick in die Welt der Nachwuchsakademiker - und sie zeigen, dass Hardcore-Audimaxisten und Mainstream-Studenten vieles trennt. Die eine Befragung heißt "Studierenden Sozialerhebung", im Auftrag des Wissenschaftsministeriums führte sie das Institut für Höhere Studien durch; die andere Studie befragte

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