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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

Prinzessinnen haben es schwer. Da liegen sie, die Kronprinzen des österreichischen Medienmarkts, haben es sich extra für den Trend auf den Zeitungen ihrer Väter gemütlich gemacht und erzählen, wie das so ist, bald einen Medienkonzern zu unternehmen. Nur Christoph Dichand ließ sich nicht fotografieren. Und hat dem Trend auch kein Interview gegeben. Die anderen "pilgern bereitwillig ins Fotostudio im 15. Wiener Gemeindebezirk, legen sich auf Wunsch des Fotografen flach auf den kalten Studioboden, lassen sich geduldig aus der Vogelperspektive ablichten", steht im Trend. Fellner Junior, Oscar Bronners Sohn aus erster Ehe, der Sprössling vom Salzburger Nachrichten-Herausgeber und der Filius vom Chef der Oberösterreichischen Nachrichten. Wo sind die Kronprinzessinnen geblieben? Oder verhält sich die Erbfolge in der Medienbranche analog zu jener der Habsburger? Und wieso macht der Trend in seinem Medienextra eine Geschichte, die ich erst Mitte September im Extradienst gelesen habe?


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