Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

... dass den Schwedenplatz eine Mauer durchschnitt. Zugleich mit Städten in ganz Europa entstand auch in Wien vergangenen Mittwoch ein 13-Meter-Wall. Die Initiative Ökologisches Kontinuum zeigte damit auf, dass jeder neugebaute Straßenkilometer Wildtierpfade zerschneidet. Dies wäre zwar durch Maßnahmen wie Grünbrücken zu beheben. Sie kosten jedoch Geld.

? dass eine neue Applikation auf der Wien-Website das Potenzial von Sonnenenergie zeigt. Den online abrufbaren "Solarpotenzialkataster" speisen Daten mehrerer Magistratsabteilungen. Er hilft bei der Entscheidung, ob der Bau einer Solaranlage sinnvoll ist.

? dass einer der Wiener Wagenplätze kurz vor Wintereinbruch überraschend geräumt wurde. Ein Großaufgebot an Polizisten entfernte die Wohnwagen und Bewohner von einem Grundstück der Fima Porr in der Baumgasse im dritten Bezirk. Wie der Falter berichtete, ist der Standort der zwei Dutzend Wagenplatzler seit zwei Jahren Streitobjekt zwischen Rathaus, Bewohnern und FPÖ.

... dass der Liesingbach eine kleine Ölkatastrophe verdauen muss. 20.000 Liter Trafoöl entwichen bei einem Umladevorgang in Favoriten aus einem Laster und gelangten in den Bach. Laut Wienenergie ist die Substanz aber ungefährlich. Mittlerweile laufen Aufräumarbeiten.

... dass das gesamte Wiener U-Bahn-Netz in mindestens vier Stunden und 45 Minuten befahren werden kann. Das bewies Andreas Dick, Redakteur der Zeitung des Autofahrerclubs Arbö. Mit einem Anfang bei der U2-Aspernstraße und anschließenden 14 Umstiegen setzte Dick die Rekordmarke.


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