Der Skipapst, den keiner wollte

Stadtleben | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

Reinhard Fischer erfand den Carving-Ski - und hat nichts davon

Porträt: Johann Skocek

Wenn der Himmel grau wird und die Wiesen weiß, sitzt Reinhard Fischer in seinem Hinterbrühler Wirtshaus Zur Weintraube, schaut beim Fenster hinaus und denkt ans Skifahren.

Fischer hat nämlich den Carver erfunden, den Ski, der seit Mitte der 90er-Jahre die Sportart buchstäblich auf neue Füße gestellt hat. Rund drei Millionen Paar Ski werden jedes Jahr verkauft, der Rest der 70 bis 200 Millionen Skifahrer (die Schätzungen schwanken sehr) borgt sich welche aus.

Reinhard Fischer jedoch sieht keinen Cent von all den Milliarden, die im Skibusiness umgesetzt werden. Inzwischen ist er 78 und wenn er darum gebeten wird, erzählt er seine Geschichte noch einmal. Sie handelt davon, wie er "aus einem Gefühl" heraus Mitte der 70er die "Beschleunigungstechnik" erfand, die heute "Carven" heißt und alle Skirennläufer üben. Wie er von Skitechnikern und Skitrainern ausgelacht wurde und 1982 ein Snowboard der Länge

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