Huhn auf Lieferschein

Stadtleben | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

freshii, ein neues Fastfood-Konzept aus Kanada, lässt einem die Qual der Wahl

Lokalkritik: Florian Holzer

Okay, ich muss gestehen, dass ein Lokal schon einmal ziemlich schlechte Karten hat, wenn die angegebene Adresse nicht stimmt und ich deshalb eine halbe Stunde durch den Shoppingwahnsinn der SCS irren muss. Ich mag so was nicht. So was macht mich grantig. Wenn ich dann die Hütte endlich gefunden hab und von einer beflissenen Frau daran gehindert werde, mich hinzusetzen, dann werd ich normalerweise sehr grantig. Wobei sich der Grant hier sofort in völlige Ratlosigkeit verwandelte.

Denn wenn man glaubt, dass man zu freshii einfach hingehen, was zu essen bestellen und das Bestellte dann verzehren kann, dann hat man nicht mit der bürokratischen Kraft der Kanadier gerechnet: Die beflissene Dame drückt einem nämlich eine weiße Plastikschreibunterlage mit einem eingeklemmten Waschzettel in die Hand, auf dem man mit Bleistift den Namen des gewünschten Gerichts und den eigenen Namen notieren


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