Neue Galerie: Ein weißer Fleck, viel frische Farbe, eine Portion Idealismus und ein kleiner Schuss Wahnsinn

Steiermark | aus FALTER 43/10 vom 27.10.2010

Galerienbesuch: Thomas Wolkinger

Man darf sich die neuen Räume der Galerie Zimmermann Kratochwill in der Girardigasse als kleines Kunstparadies vorstellen. Ein luftiges Foyer, das die beiden im Hochparterre gelegenen Flügel erschließt, 375 Quadratmeter Altbau-Ausstellungsfläche, eine Künstlerwohnung sowie ein "project space" in den labyrinthischen Kellergewölben, die mit ihren Luftschutzräumen aussehen, als wären sie nach 1945 nicht mehr betreten worden. Ideal für Videoarbeiten oder eine Bar, sagt Birgit Zimmermann. In ihrem Büro duftet es nach frischer Farbe, am Boden sind Arbeiten von Otto Muehl ausgebreitet.

Gemeinsam mit ihrem Mann Rudolf Kratochwill und ihrem Bruder Karl wird Birgit Zimmermann die neue Galerie betreiben, zuvor hat sie bei Kratochwill gelernt, der, beginnend mit 2006, in der Einspinnergasse mit Muehl, Nitsch, Rainer, mit Arbeiten des Malers Herbert Soltys oder mit Stammeskunst von den Philippinen handelte, wo er einige Jahre auch gelebt hatte. Einer der Schwerpunkte

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