Tanz Kritik

Erste Premiere des neuen Direktors: USA Yesterday

Lexikon | aus FALTER 44/10 vom 03.11.2010

Zu seinem Einstand serviert der neue Staatsopern-Ballettchef Manuel Legris einen US-amerikanischen Cocktail, bestehend aus Werken der Choreografen George Balanchine, William Forsythe und Twyla Tharp. "Juwelen der Neuen Welt" beginnt allerdings mit einer Hommage Balanchines an das Ballett, wie es ihm wohl aus St. Petersburg in Erinnerung war. Prunkvolle Kostüme von Lacroix, blauer Hintergrund und Kronleuchter stimmen auf allzu Klassisches ein, um im Tharp-Stück vom Himmel sehr elegant auf die Erde zurückgeholt zu werden. Forsythes Beitrag liefert die Geschwindigkeit. Und in "Rubies" erweist sich Balanchine bereits als New Yorker und lässt Anklänge an schwungvolle Broadway-Tanzstile einfließen: einen Schwung, den auch die Tänzer widerspiegeln. BH

Staatsoper, Fr, So, Mi 19.30


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