Politisch ambivalent: VI. Kurdische Filmtage

Lexikon | aus FALTER 44/10 vom 03.11.2010

Mehr als ein Dutzend neuer Filme steht auf dem Programm der Kurdischen Filmtage, die der Verein Sercavan zum sechsten Mal in Wien veranstaltet. Gezeigt werden Arbeiten bekannter Regisseure und Regisseurinnen wie Cemal San ("Der Schmerz") oder Müjde Arslan ("Das Totenhemd - Die Zweitfrau"), die sich auch in ihren Spielfilmen explizit politischer Themen annehmen. Selbiges gilt bis zu einem gewissen Maß auch für den Eröffnungsfilm, "Min-Dît - Die Kinder von Diyarbakir" von Miraz Bezar, der über das Schicksal eines Geschwisterpaars erzählt, das nach der Ermordung seiner Eltern ganz auf sich allein gestellt ist: Ein typischer Fall von antitürkischem Tendenzfilm, koproduziert von Faith Akin. MO

Eröffnung: Do 4.11., 20.00 in der Urania (OmU),

Sa bis Di im Artis-Kino (OmenglU)


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