Musiktheater Tipp

Der verlorene Schädel Haydns

Steiermark | aus FALTER 44/10 vom 03.11.2010

Ein interessantes Musiktheaterprojekt wird diese Woche unter dem Titel "lost brains" präsentiert. Die "wachsenden Neugierde nach Vorgängen im menschlichen Gehirn" sei der Grund gewesen, so heißt es, warum der Schädel von Joseph Haydn nach dessen Tod 1809 gestohlen wurde. Wim van Zutphen (Musik), Andreas Unterweger (Libretto) und Johann Steinecker (Visualisierung) nehmen das, was im Gehirn vorgeht, während man "Die Vorstellung des Chaos" aus Haydns Oratorium hört, mithilfe eines eigens entwickelten Computerprogramms in akustische und visuelle Parameter umzuwandeln. Wie also die moderne Gehirnforschung klingt, das wird mit dem Austrian Art Ensemble und der Sopranistin Anna Maria Pammer umgesetzt. TS

Museum der Wahrnehmung, Fr, So 20.00


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