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Medien | aus FALTER 44/10 vom 03.11.2010

FPÖ muss mitdiskutieren Im Frühjahr lud der ORF zur Diskussionssendung "Im Zentrum" sämtliche Parteien außer der FPÖ ein. Das Thema des Abends lautete "Euro-Krise: Zerreißprobe für die EU". Nun hat der Bundeskommunikationssenat entschieden, dass der ORF damit gegen das Objektivitätsgebot verstieß. Er hätte alle Parlamentsparteien einladen müssen. Es sei nicht nachvollziehbar, warum zwei Vertreter der ÖVP sowie die "nicht demokratisch legitimierte" Organisation Attac anwesend gewesen seien, nicht aber die FPÖ.

Euro will die Regierung bei der Presse- und Publizistikförderung sparen. Im kommenden Jahr wird das Kanzleramt bereits 500.000 Euro weniger ausschütten, berichtet der Standard.

Kampagne für Religionsfreiheit Vergangenes Jahr gab es keinen Gott, heuer soll es zumindest die freie Wahl geben. Unter dem Motto "Religionsfreiheit? Lasst uns selbst entscheiden!" geht die internationale Atheismuskampagne auch hierzulande in die zweite Runde. Wie 2009 werden die Sujets auch heuer auf City-Lights und in Printanzeigen, jedoch nicht auf öffentlichen Bussen zu sehen sein. Dafür gibt es sie diesmal auch auf Türkisch: Din özgürlügü? Kararimizi kendimiz verelim!

Kein Bilderklau von Facebook Immer wieder kommt es vor, dass Zeitungen Bilder von Facebook-Mitgliedern in ihrem Blatt ungefragt abdrucken. Das passiert auch in der Schweiz. Dort hat der Presserat nun entschieden, dass diese Praxis nicht in Ordnung sei. Nur weil ein Foto im Web auffindbar ist, sei es noch nicht in Ordnung, dieses im eigenen Medium - ohne ausdrückliche Genehmigung - weiterzuverbreiten.


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