Technik

Osama bin Laden lässt die Finger von diesem Gerät

Dinge, die uns brauchen

Medien | aus FALTER 44/10 vom 03.11.2010

Prüfbericht: Thomas Vasek

Stellen Sie sich vor, Sie sind mal wieder in der Antarktis unterwegs, in den Gebirgsschluchten Afghanistans oder irgendwo in den Tiefen des Wienerwalds. Keine Sau weiß, wo Sie stecken und ob Sie nicht längst erfroren, verdurstet oder von einem Bären gefressen worden sind. Für solche Alltagssituationen empfehlen sich GPS-Ortungssysteme. Bekanntlich benutzt GPS die Laufzeiten von Satellitensignalen zur Ortsbestimmung. Weniger bekannt ist, dass es sich dabei um eine praktische Anwendung der Relativitätstheorie handelt.

Wenn Sie mit einem Gerät wie dem "Track" von Mecomo ( www.mecomo.com, 400 Euro) durch die Wildnis streifen, haben Sie sozusagen Einstein immer dabei. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu zehn Stundenkilometern überträgt der Tracker via Mobilfunk die aktuelle GPS-Position an die Mecomo-Server. Via Web-Interface und Passwort lässt sich der jeweilige Standort im Web abrufen. Ganz auf Satelliten setzt der "Satellite Personal Tracker" (Spot) von ppm ( www.ppmgmbh.de, 200 Euro). Das Gerät überträgt die Daten über das Satellitensystem Globalstar, das die Standortinfos an ausgewählte Empfänger via SMS oder Mail weiterleitet. Außerdem sendet "Spot" die Daten nicht automatisch, sondern auf Tastendruck. Dabei kann man zwischen Standardmitteilungen ("Alles ok") und Hilferufen wählen. Laut verlässlichen Quellen ist Osama bin Laden übrigens kein Einstein-Fan. Was Ihnen beim Erwerb eines GPS-Trackers allerdings wurscht sein kann.


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