Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 44/10 vom 03.11.2010

... dass die Mariahilfer Straße in Sachen Kundenfrequenz schwächelt, berichtet die Presse. Laut der Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann werde es schwieriger, Nachmieter für Geschäftslokale zu finden. Das kann eine Abwärtsspirale in Gang setzen, die - wie anderswo in Wien - bei verklebten Ladenfenstern endet. Kaufmann gibt den expandierenden Einkaufszentren am Stadtrand die Schuld. Ein anderer Grund könnte sein: die mutlose Verkehrslösung zwischen Straße und Fußgängerzone, die menschliches Gedränge fördert.

? dass es der Gemeinde nicht und nicht gelingt, sich mit zwei Dutzend Wagenplatzbewohner zu einigen. Nun wurde neuerlich - vor Wintereinbruch - eine Heimstatt der alternativ lebenden Wiener in der Leopoldstädter Hafenstraße geräumt. Der Streit um Vertreibungen und neue Niederlassungen tobt, seit 2009 eine bereits geschlossene Vereinbarung vonseiten der Gemeinde aufgekündigt wurde, weil die FPÖ eine Kampagne begann. Ist das alles denn wirklich so schwierig?

? dass Mitteleuropa im Internet zusammenwächst. Eine neue Plattform, die von der Stadt Wien gefördert wird, vereint Ausflugtipps und Schnäppchen aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Österreich.

... dass eine Mühlviertler Fichte heuer den Rathausplatz weihnachtlich schmücken wird. Der Baum aus Afiesl bei Rohrbach ist 28 Meter hoch und 1,6 Tonnen schwer. Am Mittwoch trifft er am Platz ein, am 13. November folgt die feierliche Illuminierung.

... dass das Donauzentrum vergangene Woche ein gutes Stück größer wurde. Mit 60 neuen Geschäften ist es nun Wiens größtes und Österreichs zweitgrößtes Einkaufszentrum.


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