Wien, wo es isst

Kulinarisch im Kaufhaus: Gerngross, frisch umgebaut

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 44/10 vom 03.11.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Wir haben in Österreich keine besonders ausgeprägte Kaufhaustradition. Herzmansky, Kastner & Öhler, Gerngross, die sozialdemokratische Interpretation in Form des Stafa und dann noch der Steffl, das war's so weit. Aber von den Kleinen war Gerngross immer der Große, der mit den großen Auslagen (ursprünglich) und der großen Halle (ursprünglich).

In den fast 130 Jahren Betriebsgeschichte machte der Gerngross unlängst runderneuert wieder auf, dem "Shop in Shop"-Konzept blieb man treu, was natürlich einiges an Dynamik kostete. Kulinarisch ist er definitiv kein KaDeWe oder Harrod's oder Harvey Nichols, aber immerhin: Im Keller findet sich ein Merkur der neuesten Generation zugunsten eines ziemlich weiträumigen Restaurantkonzepts - mit unterschiedlichen Stationen wie Italienisch (Pizza), Spezialitäten aus aller Welt, Schmankerln aus Österreich (Stelze, Bratwurst, Brathuhn ?) - und eine Café-Konditorei-Abteilung. Wirklich revolutionär ist das alles nicht,


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