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Messefeeling, die Dritte: die Stadt als Lesebühne

Lexikon | aus FALTER 45/10 vom 10.11.2010

Die Buchmesse Buch Wien samt angegliederter Lesefestwoche mag international noch kein wirklicher Begriff sein. Macht nichts, als breiter angelegte Nachfolgerin der Buchwoche im Rathaus hat sie sich hier schnell als große Leistungsschau der heimischen Literatur samt internationalen Gästen viele Literaturfreunde gemacht. Zum dritten Mal wird die Stadt bei der Lesefestwoche (15. bis 21.11.) zu einer Lesebühne mit zahlreichen Veranstaltungen für alle Altersstufen. Ab Donnerstag findet als Höhepunkt in der Halle D der Messe Wien die Buch Wien statt. Rund 300 Autorinnen und Autoren und ihre Verlage sind präsent. Neben Lesungen und Buchpräsentationen sind Diskussionsrunden, Vorträge und Workshops für Groß und Klein angesetzt.

Am Montag (15. November) wird zu Beginn der Lesefestwoche der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur an den in Frankreich lebenden Schweizer Paul Nizon verliehen. Am Abend bevor die Buch Wien 10 ihre Pforten für die Besucher öffnet (17. November), hält der Journalist und Buchautor Christian Ankowitsch die Eröffnungsrede. Für beide Veranstaltungen braucht man eine Einladung. Der Eintritt auf die Messe ist im Übrigen kostenpflichtig, die Tageskarte kostet sieben Euro. Im Gegensatz dazu finden die meisten Veranstaltungen außerhalb der Messe im Rahmen der Lesefestwoche bei freiem Eintritt statt. Bisweilen hat man die Qual der Wahl: So stellt Erich Hackl am Dienstag (16. November) in der Alten Schmiede seinen Roman "Familie Salzmann" vor, während gleichzeitig Doron Rabinovici in der Nationalbibliothek aus "Andernorts" liest. Das Palais Fürstenberg wird während der Buch Wien zur Literaturzentrale. Hier präsentiert am Donnerstag (18. November) Cornelia Krebs ihre Ute-Bock-Biografie. SF

Lesefestwoche in ganz Wien, ab Mo (bis 21.11.)

Messe Wien, ab Do 9.00-18.00 (bis 21.11.)


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