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Besuch der New Yorker Schwermutkaiser

Lexikon | aus FALTER 45/10 vom 10.11.2010

Sie sind Anfang der Nullerjahre zwar im Windschatten der Retrorock-Posterbuben The Strokes aufgetaucht, zur Riege der "The"-Bands wollten sie aber nie wirklich gehören. Sie heißen schließlich auch Interpol und nicht "The Interpol". Ihre Inspiration holte sich das Quartett um den Sänger Paul Banks wie viele andere Nullerjahrerocker beim Postpunk, wobei Interpol die Düsternis von Joy Division mit dem hymnischen Gestus von U2 kombinierten. So haben sie nicht nur eine Handvoll veritabler Indiediscohits, sondern auch den perfekten Soundtrack für schwermütige Teenager aller Altersklassen geschaffen. Mit ihrem vierten Album "Interpol" sind die New Yorker zum Trio geschrumpft, die Tour zur Platte führt sie jetzt endlich auch nach Wien. GS

Gasometer, Do 20.00


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