Seinesgleichen geschieht??

Die Hoffnung der österreichischen Politik liegt nur mehr bei ihren Pensionisten

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 45/10 vom 10.11.2010

Seltsam, dieses fehlende Echo auf die Wiener Verhandlungen zwischen Rot und Grün. Immerhin, endlich ein Warnton von Freda Meissner-Blau. Sonst - kaum ein Geräusch. Selbst Peter Pilz freut sich und wartet ab. Niemand twittert aus Verhandlungen, nichts dringt nach außen, keine Basis murrt. Die Gesprächsteilnehmer halten sich bedeckt, die Journalisten braten nicht quer und gießen kein Öl ins Feuer. Ist da überhaupt Feuer? Aus der Raiffeisen-Zentrale dringt gewaltiges Schweigen, während Michael Häupl die Lektüre der Ergebnisse von Untergruppen genießt.

Friedlich bestückt ein Adriatief den Novemberhimmel mit Wolkenschleiern. Frau Marek muss in die Wiener Strafkolonie, sie darf ihr Bundesamt nicht behalten. Die bisher in der ÖVP heißgeliebte Praxis der erfolgreichen Doppelgleisigkeit Wiener Obleute kommt an ihr Ende. Gio Hahn wäre noch am liebsten Wiener Obmann und EU-Kommissar zugleich geblieben, hätte ihn die EU nicht dran gehindert. Sie werden schon sehen, wie weit sie mit dem

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige