Endlich bekommt auch Wien seinen Stadtsaal

Feuilleton | aus FALTER 45/10 vom 10.11.2010

Mitten auf der Mariahilfer Straße entsteht gerade Wiens zweitgrößte Kabarettbühne: ein Besuch auf der Baustelle

Reportage: Wolfgang Kralicek

Das Haus Mariahilfer Straße 81 steht unmittelbar neben dem Generali-Center, also im Epizentrum von Wiens beliebtester Einkaufsmeile. Noch deutet von außen nichts darauf hin, dass hier am 3. Jänner ein Kabaretttheater eröffnet wird.

Der "Stadtsaal" befindet sich im Hinterhaus und ist derzeit noch eine Großbaustelle. Hinter der neuen Bühne stehen zwei Männer, die zusammen drei Jahrzehnte lang im Geschäft sind: Fritz Aumayr und Andreas Fuderer. Der 63-jährige Aumayr ist einer der Gründerväter der Szene und leitete bis 1998 das Vindobona. Seit dem Verkauf der Bühne hatte er eigentlich ausgesorgt, aber irgendwann war ihm das Dasein als graue Eminenz der Branche zu fad geworden.

Der 41-jährige Fuderer wiederum, der seit 2000 sehr erfolgreich das kleine Kabarett Niedermair leitet, war seit längerem auf der Suche nach einer zweiten, geräumigeren


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