Mehr davon:?Essen im Kaufhaus

Stadtleben | aus FALTER 45/10 vom 10.11.2010

Wir nehmen zur Kenntnis, dass die Verpflegung in Großkaufhäusern nicht auf der Notwendigkeit beruht, die Einkaufenden mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Nein, die netten Cafés und Theken mit farbenfrohen Sandwiches, Broten, Wraps und Salaten dienen dazu, einen "Wohlfühleffekt" herzustellen, was in weiterer Folge noch mehr Umsatz bringt. Klappt übrigens wie am Schnürchen. Vor allem, wenn nicht nur mit optischen Reizen hantiert wird, sondern auch mit Gerüchen; Vanille, Biskuit, Kaffee wirken besonders positiv. Psychologische Kriegsführung in den fetten Jahren des Friedens. Hier ein paar Beispiele, wo die Kombination trotzdem lässig ist:

Meinl am Graben Auch wenn der neue Billa Corso zweifellos ein bisschen auf Meinl macht - es ist noch ein sehr, sehr weiter Weg. Okay, die Aktion der kurzfristigen Schließung des Restaurants mit Wiedereröffnung als Champagner- und Austernbar, die seit kurzem jetzt eh wieder ein Restaurant ist - mit den gleichen Preisen, aber nicht der gleichen Qualität


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