Im Rausch der Landschaft

Steiermark | aus FALTER 45/10 vom 10.11.2010

Ein Bildband und ein Reiseführer eröffnen neue Perspektiven auf die Weinlandschaften der Steiermark

Weinbuchlese: Thomas Wolkinger

Früher oder später, in der Regel aber früher kommen Bücher, die an Natur und Kultur der Steiermark heranzuführen suchen, auf das Thema Wein zu sprechen. Das ist kein Wunder, prägt der Wein doch die steirische Landschaft - vor allem gegen Süden und Südwesten - wie keine andere Kulturpflanze. Ausgenommen vielleicht der Mais, über den aber nie geschrieben wird - vermutlich, weil der Genuss eines Achterls reschen Rieslings doch deutlich bessere Laune macht als der eines Tellers trockenen Türkensterzes. Was die Landschaft prägt, hinterlässt auch am Menschen Spuren. Helmut Eisendle hat daher in seinem klassischen Text über "Die Südsteirische Weinstraße" (Droschl, 1984), der einst auch Eingang in den Steiermark-Merian desselben Jahres fand, völlig richtig festgehalten, dass "wer nicht trinkt mit voller lust und list verdammt kein echter steirer ist".


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