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"Die Liebe der Väter": Papasorgen in Romanform

Lexikon | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Mit Thomas Hettche (Jg. 1964) kommt unmittelbar nach dem Ende der Buch Wien 10 ein weiterer Kapazunder der Literatur nach Wien. Seine letzten Romane "Der Fall Arbogast" (2001) und "Woraus wir gemacht sind" (2006) zählten zum Besten, was die deutschsprachige Belletristikproduktion in den letzten Jahren hergab. Kürzlich legte Hettche mit "Die Liebe der Väter" wieder einen neuen Roman vor. Die darin erzählte Geschichte von der komplizierten Beziehung eines Vaters zu seiner Tochter "liest sich wie ein Begleitwort zum Sorgerechtsurteil", meinte Die Zeit, die ein "großes Werk in Tiefe und Weite der Gedanken" erkannte. In der Hauptbücherei stellt der Autor sein Buch erstmals in Österreich vor, liest daraus und spricht mit Gabriele Madeja. SF

Hauptbücherei, Mo 19.00


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